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Kürbiskernöl nativ

Artikelnummer: 10657

aus ungerösteten Kürbiskernen

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Natives Kürbiskernöl ist ein Speiseöl von grüner Farbe und mild-nussigem Geschmack.

Um das Kürbiskernöl aus den Kürbiskernen zu gewinnen, werden die Kerne in einer kleinen Spindelpresse auf mechanische Weise bei schonender Temperatur von rund 35 °C kaltgepresst.
Das Besondere bei dieser Herstellungsweise ist, dass die Kürbiskerne, anders als in der Steiermark allgemein üblich, nicht zuvor geröstet werden.

Der Ölkürbis aus der Steiermark

Leuchtend gelb mit grüner Maserung: der steirische Ölkürbis.

Kürbis ist nicht gleich Kürbis: Vom Butternut-Kürbis, über den Hokkaido-Kürbis, den Muskatkürbis, den Patisson-Kürbis und viele weitere Sorten, ist die Vielfalt an Kürbissen kaum zählbar. Für die Herstellung von Kürbiskernöl werden die Kürbiskerne des sogenannten Ölkürbis (Cucurbita pepo var. styriaca) verwendet. Hierbei handelt es sich um eine Kürbisvariation, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark gezüchtet und noch bis in die 1970er Jahre nur dort bekannt war. Die Kerne des Ölkürbis sind im Vergleich zu vielen anderen Kürbiskernen nicht cremefarben bis weiß, sondern grünlich. Der Ölkürbis selbst hat meist eine gelb-grünliche Schale und ist vom Hokkaido-Kürbis deutlich zu unterscheiden.

Im Herbst ist es soweit: Mit speziellen Kürbiserntemaschinen werden die reifen Ölkürbisse geerntet. Danach werden die Kerne aus den Kürbissen ausgelöst, gewaschen, getrocknet und gereinigt. Anschließend werden sie in der Ölmühle  zu wohlschmeckendem Kürbiskernöl gepresst, das nicht nur für die Kürbissuppe und winterliche Salate unentbehrlich ist, sondern auch Süßspeisen wie Vanilleeis zu einer Delikatesse machen.

Vor allem für den Einsatz in der warmen und kalten Küche eignet sich natives Kürbiskernöl ideal – zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Saucen, Käse-, Fleisch- und Gemüsegerichten und zu Vanilleeis. Zum Braten ist das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht geeignet.